Release Notes 4.24
Update-Hinweise
| Falls Sie bei dem Update mehrere Versionen überspringen, befolgen Sie bitte auch alle Update-Hinweise der dazwischenliegenden Versionen. |
Entfernen der ArcGIS-Server-Einträge aus der Datenbank
Ab Version 4.24.0 werden die ArcGIS-Server-Einträge in der Datenbank nicht mehr benötigt. Nach dem Update können Sie diese entfernen. Dieser Schritt ist optional: Verbleiben die Einträge in der Datenbank, hat das keine Auswirkungen auf die Installation.
Die Einträge werden mit einem mitgelieferten SQL-Skript gelöscht. Gehen Sie wie folgt vor:
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Stoppen Sie den Tomcat, in dem der security.manager läuft.
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Führen Sie mit einem berechtigten Datenbanknutzer das zu Ihrem DBMS passende Skript aus:
[UNPACK_FOLDER]/security.manager/software/sql/upgrade/4.24/[DBMS]-cleanup.sql -
Starten Sie den Tomcat.
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Wenn Sie Rechtesets für OGC-Dienste eines ArcGIS Servers erstellt haben, sind diese durch den Entfall der geschützten Dienste vom Typ ARCGISSERVER nicht mehr erreichbar. Legen Sie in diesem Fall manuell neue geschützte Dienste des entsprechenden OGC-Diensttyps an. Sollten sie eine große Anzahl solcher Rechtesets anpassen müssen, wenden Sie sich an unseren Support, der Sie bei der Automatisierung dieses Vorgangs unterstützen kann. Beachten Sie, dass sich die URLs, unter denen diese Dienste erreichbar sind, dabei ändern werden. |
Ersetzung des Vulnerability Reports durch eine VEX-Datei
Die Datei vulnerability-report.md im Stammverzeichnis des entpackten Rollout-Ordners wurde durch sbom/security.manager-4.24.0-openvex.vex.json ersetzt.
VEX (Vulnerability Exploitability eXchange) ist ein maschinenlesbares Format, das angibt, ob ein Produkt von bekannten Sicherheitslücken betroffen ist.
Bekannte Einschränkungen
Die folgende Liste enthält die zum Zeitpunkt der Freigabe der Version 4.24 bekannten Probleme und Hinweise:
Auslaufende Unterstützung von 'Third-Party-Cookies' in Google Chrome
Google hat angekündigt, dass die Unterstützung von 'Third-Party-Cookies' in Google Chrome bis Ende 2024 eingestellt wird.
Dies ist unter Update on the plan for phase out of third party cookies on chrome nachzulesen.
Der security.manager verwendet 'Third-Party-Cookies' für die Authentifizierung von Nutzern bei der Integration von geschützten Diensten in externe Webseiten über den /sso Endpunkt.
Ein Beispiel dafür ist die Einbindung von security.manager geschützten Diensten in ArcGIS Online über den /sso Endpunkt.
In diesem Fall erfolgt die Kommunikation über den Browser von einer externen Webseite (www.arcgis.com) zum security.manager (z.B. security.example.com).
Wir empfehlen die Umstellung auf die agstoken Authentifizierungsmethode, da diese nicht auf Third-Party-Cookies angewiesen ist.
Zusätzlich empfehlen wir, die Nutzung von Third-Party-Cookies über das Setzen der Option security.sso.cookie.samesite=true zu deaktivieren.
Verzögerte Sichtbarkeit von parallelen Veränderungen an Nutzern und Rechten
Um Änderungen anderer Nutzer/Systeme in der auf der linken Seite angezeigten Baumstruktur des Administrators zu visualisieren, muss der Wurzelknoten der Baumstruktur ausgewählt werden und der Knopf Baum neuladen gedrückt werden.
Wertigkeit zweier Rechte
Werden zwei Rechte definiert, die auf einen Nutzer anwendbar sind, muss die korrekte Reihenfolge im security.manager Administrator (im Dialog „Rechteset") festgelegt werden. Beispiel: Es wird ein Recht definiert, das allen Nutzer Zugriff auf einen WMS gewährt, allerdings mit Copyright-Einschränkung. Für eine Nutzergruppe „registriert" wurde ein weiteres Recht für diesen WMS definiert, das den Zugriff ohne Copyright-Einschränkung gewährt. Beide Rechte sind gültig wenn Nutzer der Gruppe „registriert" den WMS zugreifen, es wird immer das erste anwendbare Recht benutzt. Um zu verhindern, dass die Nutzer der Gruppe „registriert" den gleichen Copyright-Vermerk sehen wie alle anderen, muss dieses Recht im Administration zuoberst aufgeführt werden.
Feature Types eines WFS müssen eindeutige Namen besitzen
Der security.manager unterscheidet nicht zwischen FeatureTypes mit dem gleichen Namen, aber unterschiedlichen Namespaces, z.B. wird x:city als identisch zu y:city gewertet.
Daher ist es erforderlich, dass jeder FeatureType einen eindeutigen Namen besitzt.
Variable Feature-IDs bei der Verwendung von WFS als Quelle für räumliche Bedingungen
Beim Anlegen von räumlichen Obligationen muss auf die Korrektheit und Stabilität der angezeigten Feature-Ids geachtet werden.
Feature-IDs der Form fid—4d0f905b_126c17decf6_-7d52 weisen auf intern erzeugte Feature-IDs hin, welche sich mit jeder neuen Anfrage ändern und somit nicht zur Referenzierung von Features verwendet werden können.
Wenn sich Feature-IDs mit jeder Anfrage an den WFS ändern, ist dies auf fehlende Feature-IDs in der WFS Antwort zurückzuführen.
Hier muss die Konfiguration des WFS überprüft werden, damit korrekte und stabile Feature-IDs ausgeliefert werden.
Konfigurations-Dateien werden nicht korrekt erzeugt, wenn in einer Tomcat-Instanz installiert wird, die das Verzeichnis [TOMCAT_HOME]/conf/Catalina/localhost nicht enthält
Alternative 1: Das entsprechende Verzeichnis vor der Installation erstellen.
Alternative 2: Während der Installation werden die context.xml Dateien im [SECMAN_INSTALL]/webapps/post install Verzeichnis gespeichert.
Diese können einfach in das Verzeichnis [TOMCAT_HOME]/conf/Catalina/localhost kopiert werden.
Falls eine container-managed Datenbank verwendet wird, müssen die die XML-Dateien mit dem Suffix -jndi.xml kopiert werden.
Die folgenden Dateien müssen kopiert werden:
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administration.xml -
gateway.xml -
wss.xml
Probleme bei räumlicher Autorisierung von WFS-Diensten auf Basis des ArcGIS Servers
ArcGIS Server WFS-Dienste unterstützen weder Multipolygon noch die Verwendung mehrerer Polygone in Filter-Ausdrücken. Daher kann für diese Dienste keine räumliche Autorisierung vorgenommen werden, wenn mehr als eine Geometrie für die räumliche Einschränkung definiert ist oder wenn in der eingehenden Anfrage bereits ein räumlicher Filter definiert ist.
Cookie-Einstellung bei Safari-Browsern
Bei der Verwendung von Safari-Browsern kann es vorkommen, dass wiederholte Logins notwendig werden. Um dies zu vermeiden, wählen Sie unter Einstellungen → Sicherheit → Cookies akzeptieren (immer) aus.
WMS GetMap Anfrage mit SLD-Parameter wird blockiert, falls ein layerDefs Parameter angewandt werden würde
Wie in "Filtering features using the layerDefs parameter in WMS requests" beschrieben, werden die Parameter SLD und SLD-BODY vorrangig behandelt. In diesem Fall würde der layerDefs Parameter ignoriert werden.
ArcGIS for INSPIRE Feature Download Services und räumliche Einschränkungen
ArcGIS for INSPIRE Feature Download Services unterstützen keine Polygone in Filter-Ausdrücken. Daher kann für diese Dienste keine räumliche Autorisierung vorgenommen werden.
Invalide XML-Antworten von ArcGIS for INSPIRE Feature Download Services
ArcGIS for INSPIRE Feature Download Services erzeugen unter Umständen invalide XML-Antworten, wenn eine GetFeature-Anfrage mehrere Stored Queries und/oder Query Elemente beinhaltet.
ArcGIS Server WFS und räumliche Einschränkungen sowie Einschränkungen durch OGC Filter-Ausdrücke
Beim Zugriff auf ArcGIS Server-basierte WFS kommt es insbesondere bei der Verwendung räumlicher Auflagen zu Fehlern. Betroffen sind die ArcGIS Server Versionen 10.3 und folgende, bei denen die WFS-Implementierung fehlerhaft oder unvollständig ist, so dass (räumliche) Einschränkungen nicht angewandt werden können. Je nach verwendeter WFS Version (1.0.0, 1.1.0, 2.0.0) kommt es zu unterschiedlichen Fehlermeldungen beim Dienstzugriff.
UMN MapServer WFS und räumliche Einschränkungen sowie Einschränkungen durch OGC Filter-Ausdrücke
Die WFS 1.0.0 und 1.1.0 Implementierungen des UMN MapServer unterstützen nicht alle spezifikationskonformen GML-Versionen, weswegen eine Durchsetzung von räumlichen Einschränkungen und Einschränkungen durch OGC Filter-Ausdrücke nicht möglich ist.
ArcGIS Server WFS und DescribeFeatureType-Requests
Bei einem ArcGIS Server WFS kann die Verwendung von DescribeFeatureType-Anfragen ohne Angabe von FeatureTypes zu einer Exception führen, wenn dieser Dienst viele FeatureTypes bzw. FeatureTypes mit langen FeatureType-Namen besitzt.